
Abnehmen folgt der Energiebilanz: Wer über längere Zeit weniger Energie aufnimmt, als der Körper verbraucht, verliert Gewicht. Wie hoch der eigene Bedarf ist, schätzt der Kalorienbedarf-Rechner. Ob die Rechnung aufgeht, zeigt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung das Körpergewicht selbst.
So hängen Bedarf, Verbrauch und Defizit zusammen
- Bedarf: Ruheenergieverbrauch plus Aktivität. Der Kalorienbedarf-Rechner rechnet ihn nach der Formel der DGE.
- Verbrauch durch Bewegung: lässt sich über MET-Werte schätzen, etwa mit dem Kalorienverbrauch-Rechner.
- Defizit: die Differenz zwischen Bedarf und Aufnahme. Alle Werte sind Schätzungen, deshalb ist die Entwicklung des Gewichts über einige Wochen der verlässlichere Maßstab.
Bei starkem Übergewicht, Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit oder bei der Einnahme von Medikamenten sollte eine Gewichtsabnahme ärztlich begleitet werden.
Ratgeber zu Kaloriendefizit und Abnehmen
- Kaloriendefizit: Warum Verbrauchswerte nur Schätzungen sind
- Low-Carb und Kalorienverbrauch: Was der Stoffwechsel macht
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